Trocknungsarbeiten nach einem Wasserschaden

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Trocknungsarbeiten nach einem Wasserschaden

Wasserschäden können durch vielfältige Ursachen entstehen. Es muss nicht immer der klassische Rohrbruch sein, der den Ausnahmezustand auslöst. Aufsteigende Feuchtigkeit, eine Überschwemmung, oder ein Sturm der Regenwasser in die Schwachstellen der Gebäudekonstruktion drückt, können ebenso eine Ursache für einen Wasserschaden sein. Auch im Rohbau hat man häufig mit dem Problem der hohen Baufeuchte und den daraus resultierenden Problemen zu kämpfen.

Merke: - Für Versicherungen liegt ein klassischer Wasserschaden dann vor, wenn Leitungswasser „bestimmungswidrig“ austritt und dadurch einen Schaden verursacht.-

Statistisch gesehen ereignet sich in Deutschland alle 30 Sek. ein Wasserschaden. Egal woher das Wasser kommt, es muss schnell reagiert werden, um Schlimmeres zu vermeiden. Die Gebäudesubstanz kann durch einen Wasserschaden stark in Mitleidenschaft gezogen werden und Gebäude sogar unbewohnbar machen. Die Gesundheit kann ebenfalls stark unter den Folgen eines Wasserschadens leiden. Im feucht-warmen Milieu finden Schimmelpilze eine ideale Lebensgrundlage, entwickeln sich prächtig und produzieren gesundheitsschädliche Stoffe. Je nach Umgebungsbedingungen setzt nach 10 bis 14 Tagen ein Schimmelwachstum ein und ist nur schwierig wieder einzudämmen.

Ein Profi kann helfen die Ursache des Wasserschadens zu klären und das Problem beheben, bzw. die nötigen Maßnahmen veranlassen die zur Beseitigung der Ursache notwendig sind. Wenn die Vorarbeiten geleistet wurden, kann mit der technischen Trocknung begonnen werden. Ziel der Trocknung ist eine schnelle Bewohnbarkeit, ohne gesundheitliche Risiken zu gewährleisten und die Bausubstanz zu erhalten. Es soll nach Möglichkeit eine Ausgleichsfeuchte der Baumaterialien (Ausgleichsfeuchte von Baustoffen gemäß DIN V 4108-4, Tabelle 4) erreicht und ein gesundes Wohnklima wieder hergestellt werden.


Welche Einflussfaktoren sind für die Trocknungsarbeiten und die Auswahl der technischen Trocknungsanlagen zu berücksichtigen?
UmgebungstemperaturRelative LuftfeuchtigkeitTemperatur des zu trocknenden ObjektsLuftzirkulation im und um das Objekt herum
Größe und Beschaffenheit des Objekts

Genau wie bei der Leckortung gibt es auch bei der Trocknung verschiedene Methoden und Geräte die eingesetzt werden können. Welche Methode die Beste ist, wird häufig zusammen mit dem Leckorter festgelegt. Der Profi weiß am besten, wie eine Trocknung ablaufen muss um, ein zufrieden stellendes Ergebnis zu erzielen und einen vor bösen Überraschungen zu verschonen.

Die Trocknungsarbeiten beruhen auf den folgenden 3 Prinzipien
- Hohlräume, Bauteile und Materialien mit trockener Luft durch- und umströmen - Reduktion der Luftfeuchte im geschlossenen Raum - Erwärmung des zu trocknenden Bauteils

Professionelle Trocknungsarbeiten umfassen neben der Leckortung/ Schadensanalyse, auch genaue Schadensberichte und Überwachungsprotokolle, sowie Sanierungskonzepte für Versicherungen und gewährleisten nachhaltige, schimmelfreie Ergebnisse.



Die ersten Schritte nach einem Wasserschaden

Vorgehensweise nach einem Wasserschaden (Wichtig: Sie sind bei der Hausratversicherung dazu verpflichtet, den Schaden möglichst schnell einzugrenzen und zu melden, um einen Versicherungsschutz zu gewährleisten!)

1. Zunächst muss geprüft werden, woher das Wasser kommt! Betroffene Wasserhähne und Leitungen schließen (Manchmal kann es erforderlich sein den Haupthahn abzudrehen).

2. Den Strom in den betroffenen Bereichen abstellen. Strom und Wasser bilden zusammen eine lebensgefährliche Kombination.

3. Möglichst viel Wasser beseitigen. In schweren Fällen kann die Feuerwehr gerufen werden, um das Wasser abzupumpen.

4. Mobiliar und wertvolle Gegenstände sichern. Dinge die gerettet werden können in trockene Räume bringen.

5. Dokumentation des Schadens mit genauen Bildern der Schadenursache (wenn möglich) und der entstandenen Schäden.

6. Schadensmeldung bei der Versicherung! Die Schadensmeldung kann über eine Hotline oder direkt in der Versicherungsagentur gemeldet werden.



Technische Trocknungsmethoden


1. Oberflächentrocknung

Für die Trocknung von Wänden und Decken die nicht aus Hohlblocksteinen bestehen und keine anderen Hohlräume verstecken, die wohlmöglich noch mit Dämmmaterial isoliert sind, reicht meistens eine Oberflächen- Trocknung aus. Hierzu werden häufig Kombinationen aus Ventilatoren und Trocknungsgeräten aufgestellt. Die Trocknungsgeräte werden unterteilt in Kondensations- Luftentfeuchter und Adsorptions- Luftentfeuchter In den meisten Fällen werden Kondensations- Luftentfeuchter (auch Kondenstrockner genannt) eingesetzt.

TrocknerKondenstrockner Adsorptionstrockner
Vorteile- Schnell einsatzbereit
- Geringer Energieverbrauch und dadurch geringere Kosten
- Deutlich geringere Anschaffungskosten
- Kondenswasser kann in einem Eimer gesammelt werden (oder über einen Schlauch abfließen)
- Langsame, schonende Senkung der Luftfeuchtigkeit und dadurch weniger, mögliche Schäden der Bausubstanz
-Einsatz auch bei Minusgraden möglich
- Trocknung bis auf 5% relative Feuchte möglich
Nachteile - Bei Temperaturen unter 6°C ist der Einsatz nicht mehr empfehlenswert
- Steigen die Temperaturen über 30°C sollten die Geräte wegen Überhitzungsgefahr abgestellt werden
- Hoher Energieverbrauch (dem Gerät muss zusätzlich Wärme zugeführt werden)
- Es kann schnell zu einer „Übertrocknung“ kommen, welche z.B. Risse im Holz hervorrufen kann
- Ein nach Aussen geführter Abluftschlauch muss angeschlossen werden
- Bedienung sollte durch einen Profi erfolgen
- Höhere Anschaffungskosten



Funktionsweise Kondestrockner:

Hier wird der Effekt der Tauwasserbildung an kalten Oberflächen ausgenutzt. Feuchte Luft wird mit Hilfe eines Ventilators in das Gerät gesogen. Hier trifft die Luft auf Kühllamellen (Temperatur liegt unterhalb des Taupunktes der Luft) und schlägt sich als Kondenswasser an ihnen nieder. Das Kondenswasser kann anschließend in einen Wasserbehälter tropfen, welcher kontinuierlich geleert werden muss, oder kann über einen Schlauch abfließen. Bei der Kondensation wird Energie frei, welche in Wärme umgewandelt wird. Die trockene, warme Luft wird auf der anderen Seite des Gerätes wieder abgegeben. Diese warme Luft kann wieder Feuchtigkeit aufnehmen und es entsteht ein Kreislauf. Mit abnehmender Luftfeuchte sinkt auch der Taupunkt immer weiter und dem Trockner werden natürliche Grenzen durch die Umgebungstemperatur gesetzt. Leistungsfähige Geräte mit Hygrostat, geeichtem Stromzähler etc. findet man bei einem Profi. Der kann auch genau berechnen, welche Leistung das Gerät haben muss, um die nasse Fläche schnellstmöglich zu trocknen und gleichzeitig noch wertvolle Tipps für ein optimales Ergebnis geben.


Funktionsweise Adsorptions- Trockner:

Hier werden im Gegensatz zum Kondenstrockner unterschiedliche Adsorptionsmittel eingesetzt. Für die Trocknung nach einem Wasserschaden werden auch Adsorptionstrockner eingesetzt, die nach dem Rotationsentfeuchtungs- Verfahren arbeiten. Die Raumluft wird hier ebenfalls angesaugt und durch einen Metallsilikat beschichteten Rotor geleitet. Hier wird die Feuchtigkeit parallel laufend adsorbiert und unter Warmluftzufuhr im Gegenstromverfahren wieder ausgetrieben. Die feuchte, warme Abluft muss in der Regel nach aussen abgeführt werden. Wichtig für diesen Vorgang ist die zugeführte Wärme, welche auch den hohen Energieverbrauch dieser Geräte erklärt.


Weitere Möglichkeiten der Oberflächentrocknung

Infrarot Dunkelstrahler Technik:

Diese Technik wird hauptsächlich eingesetzt um Wände zu trockenen (eine Boden und Deckentrocknung ist mit dem entsprechenden Equipment natürlich auch möglich!). Mit einem Infrarotstrahler in Plattenform wird die Wand, oder das zu trocknende Bauteil lokal erwärmt, wodurch sich der Sättigungsdampfdruck erhöht und das Wasser direkt an der Oberfläche verdunsten kann. Eine Intervalltrocknung erweist sich hier als besonders effektiv. Nach einer bestimmten Aufheizzeit mit dem Resultat einer getrockneten Oberfläche, wird das Gerät ausgeschaltet. Das sich in tieferen Wandschichten befindliche Wasser kann durch den kapillaren „Sog“ an die Oberfläche dringen und in der nächsten Heizphase verdunsten. In Kombination mit einem Kondenstrockner ist dies eine sehr schnelle Möglichkeit zur Wandtrocknung.

Einsatz finden diese Platten vor allem für Trocknung von Vollziegeln, Natur- und Kalksandstein und Poroton. Für die Trocknung von Gipswänden sind diese Platten nur bedingt zu empfehlen, da es schnell zu einer Übertrocknung kommen kann, was Schäden in der Oberfläche nach sich zieht.

Vorteile:
- Zielgerichteter Energieeinsatz. Die Wärme entsteht genau dort wo sie benötigt wird.

- Keine Staubaufwirbelung

- Sehr schnelle Trocknung

- Schimmelssporen können durch die Wärme beseitigt werden (viele Sporen werden ab 70°C abgetötet)


Mikrowellentrocknung:

Die Mikrowellentrocknung ist ebenfalls eine sehr effiziente Möglichkeit der Gebäudetrocknung. Mikrowellen dringen tief in die Baustoffe ein und versetzen das Wasser in Schwingungen. Durch die Reibung der Wassermoleküle entsteht Wärme. Die unterschiedlichen Baustoffe werden von innen aufgewärmt und getrocknet. Schimmel und andere Keime werden durch diese Erhitzung und den Wasserverlust abgetötet. Die Mikrowellentrocknung ist jedoch nicht bedenkenlos und ohne spezielle Sicherheitsbestimmungen einsetzbar und darf nur von geschulten Profis eingesetzt werden.


2. Hohlraumtrocknung

Für die Trocknung von Hohlräumen müssen zunächst Luftzu- und abgänge geschaffen werden. Es werden meistens Kernbohrungen durchgeführt. Eine Form der Hohlraumtrocknung ist die Dämmschichttrocknung.


Dämmschichttrocknung

Bleibt z.B. ein Rohrleitungsleck lange Zeit unentdeckt, kann das austretende Wasser in die Dämmschicht des Estrichs gelangen und sich langsam ausbreiten. Eine Oberflächentrocknung reicht in diesen Fällen nicht mehr aus. Für eine optimale Trocknung von Estrichböden ist es wichtig den Aufbau des Estrichs zu kennen. Nicht nur der Aufbau des Estrichs muss für die Trocknung berücksichtigt werden, sondern auch die Estrichzusammensetzung. Ist der Aufbau nicht bekannt werden Kernbohrungen durchgeführt, wodurch der Aufbau festgestellt werden kann. Diese Kernbohrungen können auch als Probe in ein Mikrobiologisches Labor gesendet werden, um Aufschluss über eventuelle Keim- und Schimmelpilzbelastungen zu geben. Ist der Aufbau bekannt müssen der eingesetzte Luftdruck und die dabei entstehenden Temperaturen genau aufeinander abgestimmt werden. Es muss individuell entschieden werden welche Technik zur Trocknung eingesetzt wird.


3 Methoden der Dämmschichttrocknung:

Überdrucktrocknung

Die warme, trockene Luft wird mittels eines Überdruck-Verdichtungsaggregats durch Kernbohrungen, Fugenschnitte oder Fugenkreuzbohrungen (bei Fliesenböden) in die Dämmschicht geleitet und kann über geöffnete Dehnungsfugen oder gebohrte Lüftungslöcher wieder entweichen. Kondenstrockner trocknen anschließend die feuchte, ausgetretene Luft. Diese Trocknungsmethode wird nur noch selten angewendet. Sie findet fast ausschließlich in unbewohnten Räumen ihre Anwendung. Die bestehende Gefahr der Atemluftkontamination mit Sporen, Allergenen und anderen möglicherweise, krebserregenden Mikrofasern lässt diese Variante immer mehr in den Hintergrund treten.

Unterdrucktrocknung

Dieses Verfahren wird auch Saugverfahren genannt und hat der Überdrucktrocknung den Rang abgelaufen. Bei diesem Verfahren wird die Luft aus der Dämmschicht abgesaugt. Trockene Luft kann über die Dehnfugen, oder Bohrlöcher wieder in den Estrich gelangen. Ein großer Vorteil dieser Methode ist, dass die angesaugte Luft direkt gefiltert werden (hier werden häufig sogenannte HEPA- Filter der Staubklasse H eingesetzt - Mind. H 13) und auf diese Weise unkontaminiert an die Raumluft abgegeben werden kann. Allerdings birgt diese Methode auch Nachteile. Es müssen deutlich mehr Kernbohrungen durchgeführt werden, die Luft im Estrich kann durch den vorherrschenden Unterdruck nicht so gut zirkulieren und die angesaugte Luft hat selten eine höhere Temperatur als 25°C bis 30°C. Diese geringere Temperatur führt dazu, dass die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasser geringer ist und die Trocknung insgesamt länger dauert.

Schiebezugverfahren zur optimalen Belüftung der Dämmschicht

Dieses Verfahren bündelt die Vorzüge des Überdruck- mit denen des Unterdruckverfahrens. Ein Überdruckaggregat bläst trockene, warme Luft auf einer Seite des Raumes über die Randstreifen in die Dämmschicht. Auf der gegenüberliegenden Seite, ebenfalls über den Randstreifen, kann die zugeführte Luft wieder abgesaugt werden. Die abgesaugte Luft wird gefiltert und der Raumluft wieder zugeführt. Die Randstreifen des Zimmers müssen, bis auf die Zu- und Abluftschlitze, für diese Methode gründlich abgedichtet werden, damit keine kontaminierte Luft unkontrolliert entweichen kann.

Vorteile:
- Die Trocknung kann über die Randfugendüsen und die Schlitzdüsen zerstörungsfrei erfolgen.

- Es kann mit warmer Luft gearbeitet werden, welche eine höhere Aufnahmefähigkeit für Wasser besitzt

- Eine Filterung der Abluft ist ebenfalls möglich.

Nachteile:
- Es werden immer zwei Aggregate benötigt.

- Der Aufbau dauert durch das sehr genaue Abdichten der Randfugen länger


Fragen und Antworten:

Welche Versicherung zahlt nach einem Wasserschaden?

Ein Wasserschaden kann schwere Folgen nach sich ziehen. Vor allem auch finanzielle Folgen! Die Leckortung, die Trocknung und die anschließenden Renovierungskosten können mit Hilfe der entsprechenden Versicherung abgefedert werden. Die Zuordnung welche Versicherung einspringt ist nicht immer ganz eindeutig, denn Ursache und Verursacher müssen bekannt sein.

1. Wohngebäudeversicherung: Diese Versicherung haftet für Schäden am bewohnten Wohngebäude und für fest damit verbundene Teile, wenn der Schaden durch folgende Ursachen entstanden ist:

- Leitungswasser
- Sturm und Hagelschäden (meist ab Windstärke 8)
- Elementarschäden, sofern diese zusätzlich versichert sind

2. Hausratversicherung: Diese Versicherung deckt die Schäden an beweglichen Gegenständen ab, die durch einen Leitungswasserschaden entstanden sind. Viele Gegenstände wie z.B. Schmuck, Musikinstrumente etc. sind vom Versicherungsschutz ausgenommen und müssen separat versichert werden.

Folgende Wasserschäden sind versichert:
- Leitungswasser
- Sturm und Hagelschäden (meist ab Windstärke 8)
- Elementarschäden, sofern diese zusätzlich versichert sind

In folgenden Fällen springt die Hausratversicherung nicht ein, es sei denn die Position ist ausdrücklich mitversichert.

- Grundwasserschäden
- Reinigungswasserschäden
- Bruch eines Aquariums
- Leck im Wasserbett
- Rückstau in der Kanalisation
- Wasserschaden durch Gebäudeschäden
- Schäden ausserhalb des Hauses

3. Haftpflichtversicherung: Diese Versicherung springt ein, wenn Wasserschäden sich auf z.B. die Nachbarwohnung ausdehnen, also Dritte betroffen sind.



Welche Kosten werden von der Versicherung übernommen?

Das hängt vom jeweiligen Vertrag ab. Meistens sind je nach Vertrag bestimmte Obergrenzen festgelegt. Jede Versicherung und jeder Vertrag hat bestimmte Ausschlussklauseln und diese sollten vor Vertragsabschluss genau unter die Lupe genommen werden. Die hier aufgeführten Leistungen sind nicht allgemeingültig, sondern dienen nur als Richtwerte! Wohngebäudeversicherung

- Aufräum- und Abbruchkosten
- Bewegungs- und Schutzkosten
- Hotelkosten
- Mietausfälle und Mietminderung
- Schadensgutachten
Hausratversicherung
- Reparaturkosten oder Wiederbeschaffungskosten
- Aufräumkosten
- Bewegungs- und Schutzkosten
- Hotelkosten
- Transport- und Lagerkosten
- Bewachung


Wie lange dauert eine Trocknung?

Diese Frage kann leider nicht allgemein beantwortet werden. Es hängt vielmehr davon ab, wie schnell der Schaden erkannt wurde, welche Bereiche betroffen sind usw.! Vom VDS werden folgende Regeltrocknungszeiten vorgegeben.

Vom VDS werden folgende Regeltrocknungszeiten vorgegeben.

MaterialTrocknungsdauer
Polystyrol14 Tage
Extrudierter Hartschaum14 Tage
Mineralfasern14- 21 Tage
Perlite14- 18 Tage
Schüttungen z.B. Schlacke14- 21 Tage
Kokosfasern14 - 18 Tage


Regeltrocknungszeiten für massive Bauteile

MaterialTrocknungsdauer
Gipsdielenwände14 Tage
Massives Mauerwerk14 Tage
Hohlblocksteine14- 21 Tage
Verbundestrich14 Tage

Quelle: VDS Richtlinie Bautrocknung


Wie lange dauert die Regulierung durch die Versicherung?

Zunächst einmal ist es wichtig den Schaden so schnell und ausführlich wie möglich zu melden. Des Weiteren hängt die Zeit vom Umfang des Schadens und der eindeutigen Zuordnung welche Versicherung zuständig ist ab. Man sollte immer von mind. 2 Wochen ausgehen, bis das Geld auf dem Konto ist. Der Versicherungsnehmer hat noch eine weitere Möglichkeit. Er kann dem Auftragnehmer eine Abtretungserklärung unterschreiben und tritt so seinen Entschädigungsanspruch an den Auftragnehmer ab.


Wer beauftragt die Handwerker bei einem Wasserschaden?

Aufträge für Instandsetzungs- Reparatur- und Sanierungsarbeiten können nur vom Gebäudeeigentümer oder einer bevollmächtigten Person erteilt werden. Die Versicherung kann hierbei unterstützend auftreten.


Wasserschaden mit Abwasser, wer zahlt?

Nicht jeder Wasserschaden wird durch die Gebäudeversicherung abgedeckt.

Die nachfolgenden Wasserschäden müssen in der Regel gesondert versichert werden:
- Reinigungswasser
- Sprinkleranlagen
- Badewasser
- Wasser aus Eimern, Gießkannen oder Ähnlichem
- Fallrohre und Regenrinnen
- Abwasserrückstau
- Hochwasser und Grundwasser
- Allgemeine Feuchtigkeitsschäden






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